Begeisterung für «Hits us de Schwiiz»
Porsche? Ferrari? Bugatti? Maserati? Fendt! «Sie haben ja keine Ahnung», sagte ein Fünftklässler am Mikrofon zu Dirigent Andreas Koller. Die Post gehe erst mit einem Traktor dieser Marke richtig ab. Das war die Einleitung zu einem Titel von Trauffer. «I chum di mit em Traktor go hole…», tönte es laut aus den Kehlen von fast 150 Schülerinnen und Schülern. Während über einer Stunde begeisterten die fünften Klassen in der Reformierten Kirche mit dem Frühlingssingen das Publikum. Die «Hits us de Schwiiz» mit den Titeln von Kunz, Beatrice Egli, Gotthard, Stubete Gäng, Pegasus oder Patent Ochsner sorgten für stehende Ovationen in den vollen Bänken und auf der Empore.
Eine vielfältige Reise
«Musik verbindet Generationen. Musik erzählt Geschichten, ist Teil unserer Kultur. Sie begleitet uns bei Feiern, aber auch in ganz persönlichen Momenten», sagte Schulpräsidentin Irene Hagmann in ihrer Begrüssung. Das Frühlingssingen nehme die Besucherinnen und Besucher diesmal auf eine vielfältige Reise durch die Heimat. Gemeinderätin Hagmann dankte nebst den Schülern, Schülerinnen, Lehrpersonen und Musikern besonders dem scheidenden Mesmer-Ehepaar Beatrice und Daniel Künzle. «Ihr habt die Schule und deren Anlässe immer grossartig unterstützt.»
Publikum sang fröhlich mit
Andreas Koller sprach den Beteiligten für die grosse Vorarbeiten den Dank aus, die im November begonnen hatten. «Wir machen dann nur noch den Feinschliff…», meinte er. Speziell gewürdigt wurde das Engagement der beiden Lehrerinnen Sandra Bruderer und Nuria Rezzonico, die jeweils für die organisatorischen Belange zuständig sind. Als Überraschung kündigte der Dirigent den Kanon «Wenn eine tannigi Hose het» mit vier Gruppen an: Das Publikum sang kräftig und fröhlich mit. Den Abschluss bildete ein volkstümliches Medley. Erstmals gehörte der Begleitband Goran Kovacevic an – «ein Akkordeonist von Weltformat», wie es Koller formulierte. Kovacevics Tochter unterrichtet in Herisau. Die Kollekte ging auch in diesem Jahr an den «Verein Spielinsel», der für den Generationenspielplatz im Kreckel verantwortlich ist.